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Warum WINKELMANN jetzt die Produktionsausweitung startet

Wenn Sie mit WINKELMANN planen, zählen drei Dinge mehr als jedes technische Detail: eine Lieferzeit, die zu Ihrem Projektfenster passt, Qualität, die reproduzierbar bleibt, und Preise, die sich belastbar kalkulieren lassen. Warum WINKELMANN jetzt die Produktionsausweitung startet, hat einen klaren Grund: Wir wollen die Ausbringungsmenge erhöhen und in den nächsten fünf Jahren verdoppeln. Dies ist keine bloße Kapazitätsfrage, sondern eine gezielte Investition in Ihre Planungssicherheit und Prozessstabilität.

Um die Lieferzeit sowie die Stückkosten auch bei steigender Komplexität stabil zu halten, optimieren wir unsere gesamte Wertschöpfungskette. Ein wesentlicher Baustein dieser Transformation ist der Einstieg in die papierlose Produktion. Durch die digitale Erfassung aller Montageschritte sichern wir eine maximale Reproduzierbarkeit und reduzieren interne Reibungsverluste.

Lieferzeit: Diese drei Änderungen zahlen direkt auf Terminzuverlässigkeit ein

Damit Lieferzusagen stabil bleiben, setzen wir nicht zuerst bei „mehr Maschinen“ an, sondern bei den Punkten, die in der Praxis Durchlaufzeit fressen. Konkret setzen wir derzeit diese drei Änderungen um:

1. Mehr Fläche, neu geordnetes Layout

Die Fertigungsfläche wächst um ca. 150 m². Gleichzeitig werden Maschinen neu positioniert und umgestellt. Mit dem klaren Ziel: kürzere Wege, weniger interne Übergaben, weniger Warten zwischen Bearbeitung und Montage.

2. Rohmaterialfluss und Warenfluss werden neu aufgebaut

Der Materialfluss wird überarbeitet, damit Rohmaterial und Teile nicht unnötig oft bewegt werden. Das reduziert Zwischenlager, Suchzeiten und „Teil fehlt am Montageplatz“-Situationen, die am Ende die Lieferzeit verlängern.

3. Infrastruktur und Handling werden auf Wachstum vorbereitet

Wir bauen nicht auf Kante. Deshalb wird das Stromnetz angepasst, das Druckluftnetz ausgemessen und vorbereitet und das Kransystem umgestellt. Das sind genau die Punkte, die bei steigender Auslastung sonst für ungeplante Stopps sorgen, obwohl Maschinenkapazität vorhanden wäre.

Was Sie davon haben: mehr Verbindlichkeit in der Terminplanung, weniger Schwankung in der Durchlaufzeit und eine höhere Robustheit, wenn kurzfristig Projekte dazukommen.

Qualität: Wie wir Reproduzierbarkeit bei steigender Auslastung absichern

Wenn die Ausbringungsmenge steigt, ist das größte Risiko selten „zu wenig Kapazität“, sondern mehr Streuung. Genau deshalb bauen wir parallel die Hardware für die papierlose Produktion auf und starten den ersten Schritt im System.

Was wir dafür konkret umsetzen:

1. Papierlose Produktion starten und die Montage „live“ führen

Wir bauen die Hardware für die papierlose Produktion auf und starten den ersten Schritt im System. Montageprozesse und Baugruppen, die gesteuert und gebaut werden können, werden künftig systemseitig live erfasst und begleitet.

2. Prozessschritte und Status systematisch nachvollziehbar machen

Wir sorgen dafür, dass Prozessschritte und Status digital dokumentiert sind. Damit wird sichtbar, wo Abweichungen entstehen und was wann passiert ist. Das schafft eine belastbare Basis für Qualitätssicherung und schnelle Klärung.

3. Prozessbegleitung für mehr Varianten und neue Werkstoffe vorbereiten

Mit der geplanten Erweiterung des Materialportfolios bis Edelstahl steigen Anforderungen an Verarbeitung und Handhabung. Wir bereiten die Prozessführung so vor, dass neue Materialien nicht automatisch zu mehr Streuung oder Nacharbeit führen.

Was Sie davon haben: reproduzierbare Baugruppen- und Systemlösungsqualität auch bei höherer Auslastung, weniger Nacharbeit durch klar geführte Montageprozesse und schnellere Klärung, wenn Rückfragen oder Abweichungen auftreten.

Preis: Wie wir Stückkosten stabil halten, wenn die Ausbringung steigt

Preisdruck entsteht selten nur durch Materialkosten. Häufig treiben Reibung im Ablauf und Nacharbeit den Aufwand pro Teil nach oben. Deshalb setzen wir bei der Produktionsausweitung auf Maßnahmen, die diese Kostentreiber systematisch reduzieren.

Was wir dafür konkret umsetzen:

1. Layout neu ordnen und Maschinen umstellen

Maschinen werden neu positioniert und umgestellt. Ziel ist, Wege und Übergaben zu reduzieren, damit weniger Zeit in interne Transporte und Warten fließt.

2. Rohmaterialfluss und Warenfluss überarbeiten

Der Materialfluss wird so aufgebaut, dass Rohmaterial und Teile ohne Umwege an den richtigen Punkt kommen. Das reduziert Zwischenlager, Suchzeiten und die typischen „Teil fehlt am Montageplatz“-Situationen.

3. Transparenz schaffen, um Nacharbeit und Schleifen zu reduzieren

Mit dem Einstieg in die papierlose Produktion werden Prozesszeiten und Abweichungen schneller sichtbar. Dadurch lassen sich Aufwandstreiber gezielt reduzieren, bevor sie sich im Stückpreis festsetzen.

Was Sie davon haben: stabilere Stückkosten und eine belastbarere Kalkulation, weil interne Reibung, Suchzeiten und Nacharbeit sinken. Gerade bei Varianten, wechselnden Losgrößen und enger Terminlage reduziert das preisrelevante Überraschungen.

WINKELMANN richtet sich auf Wachstum aus

Viele Unternehmen fahren in der aktuellen Lage Investitionen zurück oder verschieben Vorhaben. In der Industrie laufen die Anforderungen jedoch weiter. Projekte bleiben termingebunden, Spezifikationen werden anspruchsvoller, und Entscheidungen müssen trotz gestiegener Unsicherheiten getroffen werden.

Wir bei WINKELMANN haben entschieden, genau jetzt die Kapazitäts- und Prozessbasis zu schaffen, um auch künftig verlässlich liefern und komplexere Anforderungen sicher abbilden zu können. Für Sie bedeutet das: weniger Schwankung in der Durchlaufzeit, weniger Abstimmungsaufwand bei Abweichungen und eine stabilere Basis für Preis- und Projektkalkulation. Genau diese Verlässlichkeit ist der Maßstab, an dem wir uns als Lösungsanbieter und Systemintegrator auch in Zukunft messen lassen möchten.


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