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Legendary Fails: Unsere Chaos-Momente in der Produktionsausweitung

Wie kann man sicherstellen, dass alles nach Plan läuft? 
Gar nicht.

Bei Restrukturierungen läuft immer etwas schief, manchmal vorhersehbar, manchmal völlig unerwartet. Fehler gehören dazu. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, sie komplett zu vermeiden, sondern schnell und effektiv mit ihnen umzugehen.

Wahrscheinlich haben Sie nach Tipps gesucht, wie man typische Probleme bei der Umstellung oder Erweiterung großer Produktionsflächen verhindert. Die Wahrheit ist: Selbst mit Planung, Erfahrung und Vorbereitung lassen sich nicht alle Fails vermeiden. Das komplette Chaos jedoch schon.

In einer Welt, die sich ständig verändert und immer schneller wird, muss sich auch WINKELMANN anpassen. Für uns bedeutete das: mehr Platz, neue Abläufe und eine größere Ausbringungsmenge. Warum dieser Schritt notwendig war, können Sie hier nachlesen 
👉 Warum WINKELMANN jetzt die Produktionsausweitung startet 

Hier und jetzt geht es aber um die weniger glamouröse Seite der Expansion: unsere Fehler, unsere Learnings und die Dinge, die definitiv nicht nach Plan liefen.

Fail One: Die Kernherausforderungen definieren

Wir starten mit der größten Herausforderung: der Koordination eines Produktionsumzugs im laufenden Betrieb. Die zentrale Frage war, wie wir Abläufe so planen, dass Maschinen, Material und Prozesse auch während des Umbaus nicht komplett aus dem Takt geraten und es zu keinen (oder zumindest möglichst wenigen) Ausfallzeiten kommt.

Aber guess what: Natürlich kam es trotzdem zu Ausfällen. Sei es durch Krankheit, Urlaub oder ganz normale Engpässe, das lässt sich nie komplett vermeiden. Und guess what again: Stoppen ist keine Option. Es geht weiter, egal was passiert.

Auf den ersten Blick klingt das ehrlich gesagt nach Stress pur. Arbeiten, während Maschinen verschoben werden? Aber was wäre die Alternative gewesen? Alles einfach von zu Hause aus erledigen, als könnte man im Homeoffice produzieren?

Die Lösung war dann zum Glück etwas smarter: Wir haben den Umzug in zwei kleinere Etappen aufgeteilt. So konnte immer ein Teil der Produktion weiterlaufen, während der andere schon umzog.

Aber wir reden hier ja über Fails, also lief natürlich trotzdem nicht alles glatt. Statt Homeoffice gab’s für das Team eher sowas wie Nachsitzen: volle Power am Wochenende, ein paar Überstunden hier und da… upsi. Nicht ganz so geplant, aber am Ende hat jeder mitgezogen. 

Fail two: Das Team auf die Challenge vorbereiten

Natürlich musste das Team in den Prozess eingebunden werden. Die Reaktionen darauf waren jedoch unterschiedlich. Vieles war historisch gewachsen, und neben der Vorfreude auf die Veränderungen fiel es einigen auch schwer, sich von ihren „Lieblingsmaschinen“ zu verabschieden. Also mussten diese wortwörtlich aus der Hand gerissen werden.  Gleichzeitig gab es Unsicherheiten, insbesondere im Hinblick auf veränderte Abläufe, neue Arbeitsumgebungen und den zusätzlichen Aufwand während der Umzugsphase.

Entscheidend war daher, das Team frühzeitig einzubinden und transparent über die einzelnen Schritte sowie die Ziele des Umzugs zu informieren. Regelmäßige Abstimmungen, offene Kommunikation und die Möglichkeit, Fragen oder Bedenken direkt anzusprechen, haben dabei geholfen, Vertrauen aufzubauen und alle Beteiligten mitzunehmen.

Insgesamt lässt sich sagen: Dem Team kann man an dieser Stelle leider kaum etwas vorwerfen. Es war beeindruckend zu sehen, wie klar alle die Bedeutung und den Nutzen der Umstrukturierung erkannt haben und wie stark der Prozess gemeinsam getragen wurde. Trotz zusätzlicher Belastung hat jeder seinen Beitrag geleistet, Verantwortung übernommen und aktiv zur Umsetzung beigetragen.

Fail Three: Alles lief wie erwartet … leider

Jetzt kommt allerdings der Plot Twist: So spektakulär war das Alles am Ende gar nicht. Viele der kleinen Fails wurden direkt behoben, sodass sie rückblickend kaum noch wie echte Probleme wirkten. Klar, zwischendurch haben mal Ressourcen gefehlt, es gab unerwartete Wartezeiten oder irgendwo funktionierte plötzlich eine Steckdose nicht mehr – die typischen Kleinigkeiten eben. 

Aber alles in allem hat nirgendwo etwas gebrannt, niemand ist komplett eskaliert und mitten im Prozess musste auch nichts Grundlegendes neu geplant werden. Schade eigentlich für das Marketing Team, ein bisschen mehr Drama hätte sich gut verkauft. Es hätte fast Boulevardpotenzial gehabt, geblieben ist es aber bei nüchterner Realität.

Last but not Least

Irgendwie lief am Ende doch einiges nach Plan. Wahrscheinlich auch deshalb, weil dieser Plan bereits Monate vorher entstanden war und wir bewusst nicht mit der Umsetzung begonnen hatten, bevor nicht wirklich jedes Detail durchdacht war.
Das zeigt: Herausforderungen gibt es immer – entscheidend ist nur, wie wir mit ihnen umgehen.

Passend dazu haben wir trotzdem ein wichtiges Learning zu teilen, das unser Produktionsteamleiter besonders hervorgehoben hat:

„Für die kommenden Jahre wird es entscheidend sein, historisch gewachsene Strukturen regelmäßig kritisch zu hinterfragen, konsequent zu optimieren und neue, effizientere Prozesse einzuführen, anstatt alte Abläufe einfach fortzuführen. Die Erfahrungen aus der aktuellen Umstellung schaffen dafür eine wertvolle Grundlage, um zukünftiges Wachstum strukturierter, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.“

Sie möchten noch mehr Einblicke hinter die Kulissen von WINKELMANN erhalten? 

Dann erfahren Sie hier, warum WINKELMANN auf Corporate Fashion statt klassischer Arbeitskleidung setzt. 

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